Forge of Empires

Forge of Empires
5 Sterne (100%)
10 Bewertungen

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Gründe eine Stadt – führe sie durch die Geschichte – Errichte mächtige Bauwerke. Werde Kriegsherr oder gründe dein Wirtschaftsimperium – bei Forge of Empires baut man das Imperium seiner Träume.

Forge of Empires ist (k)ein typisches „Ernte-Klick“ Spiel mit vielen interessanten strategischen Elementen von den Machern von Grepolis. Zu Beginn nimmt ein übersichtliches Tutorial den User an die Hand und führt ihn durch die ersten Spielaktionen. Forge of Empires ist intuitiv bedienbar und bedarf keiner langen Eingewöhnungszeit.

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Das Spielprinzip

Das Spielprinzip typischer Ernte-Spiele ist vielen Usern bestimmt schon bekannt. Um im Spiel vorwärts zu gelangen müssen bestimmte Gebäude gebaut und in festgelegten Zeitabständen angeklickt – geerntet – werden. Bei Forge of Empires kommen sowohl Gelegenheitsspieler als auch Dauer-Onliner auf ihre Kosten, sofern man seine Stadt an die eigene Spielweise anpasst. Als Bauherr ist man in der Lage, zwischen Gebäuden mit hoher und niedriger Abruffrequenz (Alle 5 Minuten bis hin zu 2 Tagen) zu wählen.

Update zur richtigen Zeit

Glücklicherweise gab es während unseres Tests ein Update. Musste man vor dem Update zum Ernten noch umständlich jedes Gebäude einzeln anklicken musste, reicht es jetzt, mit gedrückter Maustaste einmal über die Gebäude zu fahren. Sehr benutzerfreundlich – Tolles Update!

Schlachten sind wie eine Partie Schach

Doch Forge of Empires bietet mehr als reines Aufbauen und Ernten, der entscheidene Faktor sind die Schlachten, die man sich mit anderen Mitspielern liefert sowie die Kämpfe gegen NPCs. Eine Schlacht in Forge of Empires kann man durchaus mit einer Partie Schach vergleichen, besonders im fortgeschrittenen Spielverlauf. Jede Einheit hat ihre Stärken und Schwächen, zusätzliche Boni für Verteidigung oder Angriff werden durch einzelne Felder auf dem Schlachtfeld gegeben.

Da man in jeder Schlacht max. 8 Einheit mitführen kann, bedarf es einiger Erfahrung, um auch gegen stärkere Gegner siegreich zu sein.

Neben dem Aufbau der eigenen Stadt und den Schlachten gibt es auch weitere Interaktion mit anderen Mitspielern, man kann die Städte der Nachbarn besuchen und als freundlicher Zeitgenosse bestimmte Gebäude für einen Zeitraum aufwerten. Als kleine Aufmerksamkeit erhält man hier etwas Gold, man kann alle 24 Stunden seine „Nachbarn“ besuchen. Weniger freundliche Zeitgenossen können natürlich auch einen Angriff starten, hier besteht bei einem Sieg die Möglichkeit, kostbare Rohstoffe des Gegenspielers zu plündern.

Perfekte Balance

Das Balancing im Game ist unserer Meinung nach sehr gut gelungen, so spielt man in der Regel nur mit anderen Mitspielern gleicher Stufe zusammen. Man kann – muss aber nicht – viel Zeit in Forge of Empires verbringen, so wie es einem beliebt.

Legendäre Bauwerke

Legendäre Bauwerke sind ein extrem wichtiger Bestandteil von Forge of Empires. Um diese zu errichten, müssen zuerst alle benötigten Blaupausen für ein Bauwerk gesammelt werden. Sobald man ein legendäres Bauwerk errichtet hat, kann man es selber bzw. mit Hilfe von Freunden und Gildenmitgliedern weiter ausbauen und bekommt so manch netten Boni.

Eroberung neuer Kontinente

Um weitere Kontinente zu erobern und die Forschung weiter voranzutreiben, muss man neue Kontinente erobern. Dies kann mit Waffengewalt geschehen, häufig aber ist die Gegenwehr so stark, daß man es mit einer Bestechung (Verhandeln) versuchen sollte. Die hierzu benötigten Waren (Keine Münzen oder Vorräte) können selbst an/abgebaut werden oder alternativ über den interaktiven Marktplatz mit anderen Mitspielern getauscht werden.

Der Handel

Da man nur in seltenen Fällen alle notwendigen Waren selber produzieren kann, ist der Handel auf dem Marktplatz fast unverzichtbar. Da bei jedem Handel ein Forschungspunkt (Forge Punkt) verbraucht wird, ist dies nicht immer lohnenswert. Beim Handel innerhalb einer Allianz gibt es keine zusätzlichen Gebühren, aus diesem Grund sollte man bemüht sein, sich frühzeitig bei einer Allianz zu bewerben.

Banking vs. Free2Play

Wie in jedem Onlinespiel kann auch bei Forge of Empires gebankt werden. User können sich Vorteile im Spiel erkaufen, allerdings beschränkt sich dies in den meisten Fällen um die Verkürzung von Wartezeiten, so dass jeder Spieler selber entscheiden sollte, ob er seine Kreditkarte zücken möchte.

Auch als Free-Player kann man ohne große Einschränkungen mitspielen, es dauert nur halt etwas länger.

Unser Fazit

Wer sich jetzt registrieren möchte, dem sei gesagt, dass das Spiel nach knapp 2 Tagen Aufbauzeit schon richtig interessant wird und man so manches mal an seine Grenzen geführt wird. Truppenverluste gehören genauso zum Spiel wie die Plünderungen durch andere Mitspieler. Es gibt nichts zu verlieren, was man nicht in wenigen Stunden wieder ersetzen kann.

Tipps / Cheats zu Forge of Empires

  • Nach einem gewonnen Kampf muss man nicht direkt plündern, sondern kann dies bis zu 24 Stunden aufschieben. Wenn nichts wertvolles zum Plündern bereitsteht, lohnt es sich zu warten und regelmäßig nachzugucken, ob in der feindlichen Stadt neue Waren produziert worden sind. Waren sind immer wertvoller als Münzen oder Ressourcen.
  • Bevor man Offline geht, sollte man prüfen, ob auch Einheiten zur Verteidigung unter Armee-Organisation eingestellt worden sind.
  • Mit Verstand bauen, Straßen auf ein Minimum reduzieren, kleine und große Bausünden können jederzeit durch verschieben von Gebäuden UND Straßen ohne zusätzliche Kosten behoben werden.
  • Zufriedenheit der Einwohner: Hier darauf achten, dass die Bewohner stets begeistert sind, dann erhält man einen 20% Bonus!
  • Armee-Einheiten: Speerkämpfer sind besonders wichtig, da sich effektiv im Kampf und gleichzeitig preiswert in der Herstellung sind. Außerdem kann man diese bei Verlust innerhalb von 20 Sekunden nachbauen, andere Einheiten benötigen 1 Stunde! Am Anfang machen jeweils 2 Kasernen für Speerkämpfer und Schleuderer am meisten Sinn. Den Bau des Reiterstalls kann man sich am Anfang getrost sparen, die Einheit bietet erst im späteren Spielverlauf einen Mehrwert.
  • Im Kampf: Angriff ist die beste Verteidigung. Wenn man die Maus über eine beliebige Einheit auf dem Schlachtfeld bewegt, sieht man den entsprechenden Bewegungsradius sowie den möglichen Schaden im Fall eines Angriffs. Um erfolgreich auch anspruchsvolle Schlachten zu bestreiten, müssen unbedingt die Vorteile des jeweiligen Gelände optimal genutzt werden. Einzelne Felder wie Wälder, Sümpfe, Felsen oder Steppen bieten Einheiten verschiedene Boni zum Angriffs- oder Verteidigungswert.
  • Erweiterungen haben Priorität: Man sollte seine Mittel im Zweifel primär dazu nutzen, mögliche (Land)Erweiterungen zu kaufen oder zu erforschen. Mehr Land bedeutet gleichzeitig auch die Möglichkeit, mehr Gebäude zu erstellen und entsprechend mehr Waren zu produzieren.
  • Schleuderer: Hier kann es durchaus sinnvoll sein, zu Beginn der Schlacht einfach mal stehen zu bleiben und den Gegner kommen zu lassen.
  • Medaillen: Erweiterungen der Baufläche erhält man u.a. auch mit Medaillen, die in PvP Turnieren erworben werden können. In den Türmen kann man seine aktuelle Plazierung prüfen, die Top5 werden ausgezahlt. Maximale Punkte erhält man in PvP Schlachten, wenn man selber so wenig wie möglich Schaden einsteckt. (100 Punkte pro besiegter Einheit)
  • Auto-Pilot in Schlachten meiden: Forge of Empires bietet in Schlachten einen Auto-Modus, bei dem die eigenen Kampfeinheiten vom Computer gesteuert werden. Dieser Modus ist zwar komfortabel, allerdings spielt der Computer meist schlechter als man selber – und so vergeudet man wichtige Ressourcen durch den unnötigen Verlust von Truppen. Also möglichst immer selber spielen!
  • Kontinent-Eroberungen: Manche Schlachten sind mit den einfachen Einheiten der Bronzezeit kaum zu gewinnen. Bevor man Unmengen an Einheiten in den Tod führt, sollte man es mit Verhandeln probieren.

 

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